Schmittenboom (Schmiedenbaum) des Heimatvereins auf dem Marktplatz, ab Seite 13 im Buch Erinnerungen vom Heimatverein Rüggeberg

N 51 16.018, E 7 23.065

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Beschreibung Schmittenboom mit den "Ortsteilen" von Rüggeberg
Die zweite Keimzelle der Ortschaft Rüggeberg! Als Swevelynkhusen aus vielen Urkunden bekannt war dort der Wohnsitz der Familie Wirminghaus, deren Chronik bis ins Jahr 1463 zurückgeht. Aus dieser Familie stammen sowohl Kommissionäre als auch Unternehmer. Bis zum Jahre 1915 betrieb ein Wirminghaus auch in Rüggeberg eine Gastwirtschaft. Nachkommen dieser Familie sind heute in Südafrika als Unternehmer tätig. auf Seite 15 im Buch Erinnerungen vom Heimatverein Rüggeberg, Nr. 67 im Ortsplan
Die wohl älteste, unter dem Namen "Wilgerinchuson" im Jahre 1030 erwähnte Ortschaft, in welcher Kleinschmiede Eisenwaren produzierten, die wegen ihrer ausserordentlichen guten Qualität in ganz Europa verkauft wurden. Um den "Ostmarkt" besser bearbeiten zu können, verlegte ein Kaufmann Willringhaus im 14. Jahrhundert sogar seinen Wohnsitz nach Danzig. auf Seite 15 im Buch Erinnerungen vom Heimatverein Rüggeberg, Nr. 66 im Ortsplan
Eine bereits 1229 erstmals erwähnte Bauerschaft, damals Molynkhusen, auch Mürllenghusen genannt, welche als Keimzelle der später entstandenen Ortschaft Rüggeberg bezeichnet werden kann. In der Schmiede der Familie Kraft wurden Gesenke für Eggenzinken, in der Schmitte der Familie Höh Riemenschrauben hergestellt. auf Seite 15 im Buch Erinnerungen vom Heimatverein Rüggeberg, Nr. 64 im Ortsplan
In den Verkaufsurkunden der Herren zu Volmarstein an die Grafen von Berg finden wir unter dem Jahr 1314 auch den Namen dieser Bauerschaft. Es gab hier die Feilenschmiede Lausberg und den Gutshof Küper, dessen Besitzer 1863 der erste Posthalter von Rüggeberg wurde. Auch der Kommissionär Hermann Giebeler wohnte hier. auf Seite 15 im Buch Erinnerungen vom Heimatverein Rüggeberg, Nr. 2 im Ortsplan
Ein 1486 erstmals urkundlich erwähntes Gut mit Wassermühle. Als Besitzer werden Dey und Ebbel to Peddenoye genannt. Der Name bedeutet Frosch- oder Krötenaue. Als Gut Alda 1648 im Besitz der Freiherren von Heese aus Döllberg. Ab Ende des 18. Jahrhunderts gab es hier Reckhämmer sowie Raffinierstahlhämmer. seit dem 20. Jahrhundert produziert die Firma Alfred Thun hier Fahrradteile auf Seite 15 im Buch Erinnerungen vom Heimatverein Rüggeberg, Nr. 68 im Ortsplan
Arnold Rahlenbeck hat hier 1770 seinen ersten Reckhammer in Betrieb genommen. In diesem Hammer wurden Reckstahl und Pflugscharen produziert. In der unteren Wellenbecke wird 1804 ein Hammer urkundlich erwähnt, der über mehrere Zwischenbesitzer 1920 in das Eigentum der Familie Gottmann kam und heute noch existiert. Es werden dort Hämmer, Meißel und Brechstangen produziert. auf Seite 15 im Buch Erinnerungen vom Heimatverein Rüggeberg, Nr. 69 im Ortsplan
Ehemaliger Wohnsitz der Familie Brackelsberg, die im Hülsenbeckertal einen Schleifkotten mit Wasserkraft betrieben. Produziert wurden Riemenschrauben und Nähmaschinen-Teile. Mauerreste von Stützmauer und Gebäude sind noch vorhanden. auf Seite 15 im Buch Erinnerungen vom Heimatverein Rüggeberg, Nr. 65 im Ortsplan
Wohnsitz der Familien Jellinghaus und Krüner, die im Heilenbecker Tal von 1825 -1876 eine Schleiferei, genannt Krüners Kotten betrieben. Der Hof lag "hie - iöwa". Seit 1884 wohnte dort Familie Hüttenhof. Besonderheit: Ausgezeichnetes und reichlich viel Brunnenwasser. auf Seite 15 im Buch Erinnerungen vom Heimatverein Rüggeberg, Nr. 63 im Ortsplan

Aufstellung der Schmitten von U. Kottsieper


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